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Die Zuständigkeitsabgrenzung zwischen den Senaten sowie die Zuweisung der Richterinnen und Richter zu den Senaten ist im Geschäftsverteilungsplan festgelegt. Die Geschäftsverteilung wird vom Präsidium des Gerichts für jeweils ein Kalenderjahr beschlossen.
Der Geschäftsverteilungsplan wird jeweils Anfang des Jahres im Bundesanzeiger, im Bundessteuerblatt und verschiedenen steuerrechtlichen Fachzeitschriften veröffentlicht.

Innerhalb der Senate werden die Geschäfte gemäß § 21g des Gerichtsverfassungsgesetzes durch Beschluss aller dem Senat angehörenden Richterinnen und Richter verteilt. Der Beschluss bestimmt vor Beginn des Geschäftsjahres für dessen Dauer, nach welchen Grundsätzen die Mitglieder an den Verfahren mitwirken (sog. Mitwirkungsplan); er kann nur geändert werden, wenn es wegen Überlastung, ungenügender Auslastung, Wechsels oder dauernder Verhinderung einzelner Mitglieder des Senats nötig wird.

In nachfolgender Übersicht ist die personelle Besetzung sowie die sachliche Zuständigkeit der elf Fachsenate und des Großen Senats des Bundesfinanzhofs dargestellt.

Mit welchen Mitgliedern der Bundesfinanzhof im Gemeinsamen Senat der obersten Gerichtshöfe des Bundes vertreten ist, finden Sie in der pdf-Version des Geschäftsverteilungsplans im Archiv
 

II. Senat: Erbschaftsteuer, Grunderwerbsteuer, Grundsteuer

 

Vorsitzende:

Vorsitzende Richterin am Bundesfinanzhof Meßbacher-Hönsch

Vertreterin:

Richterin am Bundesfinanzhof Hübner

Weitere Mitglieder:

Richter am Bundesfinanzhof Prof. Dr. Loose

 

Richter am Bundesfinanzhof Dr. Fumi

 

Richterin am Bundesfinanzhof Dr. Kugelmüller-Pugh

 

Richterin am Bundesfinanzhof Dr. Weihs

 

 

  

1.

Einheitsbewertung und Bodenschätzung.

2.

Gesonderte Feststellungen nach § 151 Abs. 1 BewG.

3.

Erbschaft- und Schenkungsteuer.

4.

Grunderwerbsteuer.

5.

Vermögensteuer.

6.

Gesonderte und einheitliche Feststellungen nach § 180 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 AO.

7.

Grundsteuer.

8.

Versicherungsteuer.

9.

Feuerschutzsteuer.

10.

Wechselsteuer.

11.

Örtliche Verbrauch- und Aufwandsteuern, soweit die Streitsachen vor 2018 beim Bundesfinanzhof eingegangen sind.

12.

Lastenausgleichsabgaben.

13.

Streitigkeiten betreffend Kostenansatz und Kostenfestsetzung für gerichtliche Verfahren, soweit nicht die Wertberechnung noch die unrichtige Sachbehandlung gemäß § 21 GKG gerügt wird und nicht der VII. Senat (Nummer 7 der Zuständigkeit des VII. Senats) oder der X. Senat (Nummer 8 der Zuständigkeit des X. Senats) zuständig ist.

14.

Streitigkeiten, die im Geschäftsverteilungsplan nicht geregelt sind.