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Als Gerichtsverwaltung wird allgemein die Tätigkeit am Gericht bezeichnet, die nicht richterliche Tätigkeit ist. Diese naheliegende Negativabgrenzung, deren Bedeutung vor allem in der Abgrenzung des Schutzbereichs der richterlichen Unabhängigkeit gesehen wird, ist jedoch ungenau. So zählen zur Gerichtsverwaltung im weiteren Sinne beispielsweise auch Aufgaben der richterlichen Selbstverwaltungsorgane, etwa des Präsidialrats oder des Richterrats. Einer zutreffenden Beschreibung der Gerichtsverwaltungstätigkeiten am nächsten kommt deshalb eine Definition, die der Gerichtsverwaltung alle Aufgaben an einem Gericht zuordnet, die nicht zur Rechtsprechung, also zur eigentlichen Spruchtätigkeit gehören, aber zu der Rechtsprechung des Gerichts einen unmittelbaren oder mittelbaren Bezug haben.

Eine Übersicht über die Organisation der Verwaltung des Bundesfinanzhofs ermöglicht der Organisationsplan

Zur systematischen Ordnung des Schriftgutes, das nicht nach besonderen Regelungen zu behandeln ist, wird der für die Finanzverwaltung und für die Finanzgerichtsbarkeit des Bundes und der Länder geltende Aktenplan herangezogen.

Die Gesamtausgabe des Aktenplans steht als Download auf der Website des Bundesministeriums der Finanzen zur Verfügung .