EGRL 112/2006 Art 90 Abs 1 ; InsO § 178 Abs 3 ; UStG § 17 Abs 2 Nr 1 S 2 ; UStG § 17 Abs 1 S 2
Zum nachträglichen Vorsteuerabzug für geleistete Quotenzahlungen auf Insolvenzforderungen
Erfordert ein Anspruch auf eine erneute Berichtigung (hier: im Sinne einer "zweiten" Vorsteuerberichtigung) nach § 17 Abs. 2 Nr. 1 Satz 2 i.V.m. Abs. 1 Satz 2 UStG einen Zurechnungszusammenhang dergestalt, dass die nachträglich vereinnahmte Entgeltforderung einer bestimmten, ursprünglich uneinbringlich gewordenen Forderung zugeordnet werden kann? Scheidet eine zweite Vorsteuerberichtigung folglich denklogisch aus, wenn der ersten (Vorsteuer-)Berichtigung eine Schätzung der Finanzbehörde zugrunde lag?
--Zulassung durch FG--
Rechtsmittelführer: Steuerpflichtiger